Als Ausbilderin durch und durch liegt mir besonders der ganzheitliche Aspekt rund um Mensch und Pferd am Herzen. Durch meine langjährige Erfahrung und vielseitige Ausbildung ist mir bewusst geworden, dass sich eine gute Reitweise nicht in ein Schema pressen lässt. Sondern sie stellt immer das Individuum Pferd in den Mittelpunkt. So sind mein Unterricht und mein Training nicht auf eine spezielle Reitweise beschränkt, vielmehr habe ich mich einer pferdegerechten – einer dem einzelnen Pferd und Mensch gerecht werdenden – Ausbildung verschrieben.

   

Ganzheitliches Reiten

Auf der Grundlage der klassisch-barocken Reitlehre und der Leichten Reitweise biete ich Ihnen hier ein gezieltes und vielfältiges Training für die Gesunderhaltung Ihres Pferdes und ein leichtes, feines Reiten an.
Nicht das Reiten von Lektionen steht im Vordergrund, sondern das Hineinspüren - und Überprüfen- lernen: Wie fühlt sich das Pferd in der Lektion an? Was muss ich verbessern, um das Pferd zur aktiven Mitarbeit anzuregen? Hat mein Pferd Spaß und Freude an der Arbeit? Was sind Hilfen? Und wie kann ich diese einsetzen?

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Durch das bewusstere Wahrnehmen lernen Sie den gezielten Einsatz logisch zusammenwirkender Hilfen, das Abwarten und Überprüfen der Reaktion des Pferdes auf diese und fördern somit die Durchlässigkeit und die Reaktivität beim Pferd.
Ausgebildet wird auf der Basis der Skala der Ausbildung für Mensch und Pferd. Dazu gehören die Entwicklung von Takt und Losgelassenheit, die im weiteren Verlauf der Ausbildung immer wieder überprüft werden. Weiterhin wird der Entwicklung einer ehrlichen Anlehnung, des Schwungs und des Geraderichtens in vielseitigen Übungen bis hin zur reellen Versammlung ganze Aufmerksamkeit geschenkt.

Mein Ziel sind lockere und durchlässige Pferde, die mit feinen Hilfen geritten werden können. Sowie Reiter, die das Zusammenwirken der Hilfen verstehen, die in Harmonie ein bewussteres Miteinander mit ihrem Pferd entwickeln; daran gemeinsam wachsen, immer sicherer werden und so ihre eigene Handlungskompetenz immer weiter entwickeln – um an dem Freizeitvergnügen Reiten, die Freude zu haben, die Sie sich wünschen.

Körperwahrnehmungs-orientierte Sitzschulung

Reiten kann so einfach sein!

Meine sehr „feine“ Sitzschulung arbeitet mit speziellen Körperwahrnehmungstechniken (u.a. mit Elementen der Motopädagogik und Focusing), und eignet sich besonders zur Korrektur von Sitzfehlern, die aufgrund von Unachtsamkeiten auftreten.

Im Laufe meines Unterrichts bemerkte ich immer wieder, dass sich falsche Bewegungsmuster im Körper und im Denken verfestigt haben, die schwierig zu durchbrechen sind.
Schwerpunktmäßig arbeite ich in meiner Sitzschulung an der Förderung und dem Ausbau der angeborenen koordinativen Grundeigenschaften und baue diese im Rahmen der jeweiligen individuellen Möglichkeiten aus. Sie lernen die Gegebenheiten Ihres Körpers und die verschiedenen Spannungszustände spüren, um sie dann in einer bewussteren Körpersprache beim Reiten gezielt einzusetzen.

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Bei der Sitzschulung nutze ich Focusing, um helfend einzugreifen und die Aufmerksamkeit meiner Schüler auf lösungsorientierte Schritte zu lenken. Ich zeige Ihnen Wege auf, Ihre „innere Achtsamkeit“ zu schulen und stärker in Ihr Reiten zu integrieren, damit Sie mit ihrem Körper mit mehr Leichtigkeit und Mühelosigkeit korrekt und bewußt Sitzen können.

Mein Ziel ist es, Freude an der Bewegung ohne Leistungsdruck zu schaffen!

Bei Sitzproblemen, die aus körperlichen Schiefen und Dysbalancen herrühren, empfehle ich das sporttherapeutische Sitztraining meines Mannes, das direkt auf der körperlichen Ebene arbeitet und bei dem man einen unmittelbaren Körpereffekt spürt.

Rassespezifisches Gangpferdetraining

Takt ist die erste Stufe der Ausbildungsskala. Schon ein dreigängiges Pferd kann Taktprobleme haben. Um wie viel schwerer hat es wohl ein Gangpferd?
Hier müssen vier oder mehr Gänge sortiert, getrennt und gefestigt werden. Das Spektrum der verschiedenen Viertaktgangarten, das zwischen Passtölt (z.B. Sobreandando beim Paso Peruano) und Trabtölt (z.B. Trocha beim Paso Fino, Marcha Batida beim Mangalarga Marchador, Foxtrott beim Missouri Foxtrotter...) schwanken kann, auf die gewünschte Gangart einzustellen, erfordert großes Feingefühl vom Reiter und gleicht oft einem Drahtseilakt.

Aufgrund meiner über 20 jährigen und intensiven Erfahrung im Trainieren der verschiedensten Gangpferderassen (z.B. Paso Iberoamericano, Paso Fino, Paso Peruano, Aegidienberger, Mangalarga Marchador, Rocky Mountain Horses, Isländer, Tennessee Walker, Missouri Foxtrotter, American Saddlebred Horse, Töltende Traber, ...) konnte ich mir ein reiches Spektrum an Wissen rund um diese Pferde und deren rassetypischen Gangveranlagungen aneignen.

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Jedes Pferd wird entsprechend seines Ausbildungsstandes und seiner rassespezifischen Viertaktgangart oder seiner individuellen Gangveranlagung trainiert und gefördert. Mit viel Einfühlungsvermögen und einem sehr differenzierten Repertoire an Hilfen führe ich ihr Pferd in die körperliche und geistige Reife, die es braucht, um die Stabilität des Takts finden und beibehalten zu können.
In meinem gezielten Gangartentraining lernt das Pferd, seinen rassetypischen Gang zu finden und zu stabilisieren. Hierbei hilft die vorausgehende Gymnastizierung nach klassischen Grundsätzen dem Pferd sein eigenes Gleichgewicht zu finden und zu stabilisieren. Somit lernt es sich selbst und seinen Reiter in verschiedenen Gangarten auszubalancieren und lange Jahre gesund zu tragen.

Auch die schon „gang sicheren“ Pferde lernen bei mir, ihren Körper effektiver und vollständiger zu benutzen, um losgelassen über den Rücken in ihrer rassespezifischen Gangart zu gehen.
Ziel ist dabei immer: ein lockeres, rittiges Pferd ohne Taktprobleme, das mit feinen Hilfen geritten werden kann.

In meinem Unterricht lernen Sie die Besonderheiten der individuellen Gangverteilung Ihres Pferdes genauso kennen, wie das solide Reiten der Grundgangarten. Es steht aber nicht das Reiten des jeweiligen Ganges im Vordergrund, sondern vielmehr die spezielle Aufmerksamkeitsschulung des Reiters auf das Erlernen des gymnastischen Reitens unter Berücksichtigung der jeweiligen rassetypischen Besonderheiten und Gangverteilungen Ihres Gangpferdes.
Dies ist vielleicht nicht der schnellste und bequemste Weg für Reiter und Pferd, aber ein sehr effektiver und vor allem nachhaltiger Weg, von dem beide Partner lange Jahre profitieren!

Gymnastisches Longieren mit Kappzaum

  • Lockere, freudig gehende Pferde,
  • fließende, ausbalancierte Bewegungsabläufe,
  • Pferde, die ohne Hilfszügel in konvexer Halshaltung vorwärts-abwärts über den Rücken gehen …

… sind das Ziel dieser Art des Longierens!

Ein Aspekt meiner besonderen Art des Longierens ist es, aus einem „stupiden im Kreis laufen“, ein pferdegerechtes, körperorientiertes und anspruchsvolles Training entstehen zu lassen, das dem Pferd und dem Menschen viel Freude bereitet.

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Durch vielfältige Übungen und gezielte Techniken werden am Kappzaum und der einfachen Longe gymnastische Möglichkeiten erarbeitet, die Muskulatur des Pferdes zu lockern und beweglich zu machen, um Verspannungen und Dysbalancen abzubauen. Es wird damit der Bewegungsapparat positiv gefördert und somit kann der Muskelauf- bzw. -umbau beginnen.
Grundlage hierfür ist der Einsatz einer bewussten Körpersprache, gezielter Führpositionen und ein fachkundiger Umgang mit der Longe, dem Kappzaum und der Longierpeitsche.

Pferdegerechte Bodenarbeit

Grundlage für eine pferdegerechte Bodenarbeit ist das Wissen und Verständnis darüber, wie Pferde lernen.
Vielseitige Bodenarbeit – abwechslungsreich, klar und motivierend gestaltet– fördert das Vertrauen und die Aufmerksamkeit und gibt dem Pferd ein besseres Körpergefühl.

Ausgegangen wird von den Grundlagen in der Pferdeerziehung und dem Lernverhalten der Pferde, deren Feinheiten und Wichtigkeit vielen nicht so bewusst sind.

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In meinem Unterricht lernen Sie, Ihre Kommunikation und die Partnerschaft zu Ihrem Pferd zu verbessern. Diese pferdegerechte Bodenarbeit mit dem gezielten Einsatz Ihrer Körpersprache, der Stimme und taktilen Reizen geben dem Pferd Sicherheit und tragen zur guten, positiven Verständigung zwischen Mensch und Pferd bei.

Lernen Sie in vielseitigen Übungen das Entwickeln und Einnehmen einer natürlichen Führungsrolle, das Erkennen von Befindlichkeiten und den Verhaltensmustern Ihres Pferdes – und Ihrer eigenen – und erfahren Sie wie leicht pferdegerechte Bodenarbeit sein kann.

Eine gut funktionierende Verständigung mit dem Pferd am Boden ist der Grundstein für die weitere Pferdeausbildung.

Fahren vom Boden / Doppellonge

Das Fahren vom Boden aus ist die ideale Vorbereitung für Jungpferde auf grundlegende Lektionen und den Einsatz der Zügel, wie es beim Reiten notwendig ist. Auch kann man diverse Seitengänge beim gerittenen Pferd erarbeiten. Gerade für Gangpferde ist das Fahren vom Boden aus beim Gangtraining eine wichtige Übung. Für Sie als Longenführer stehen deshalb neben dem sinnvollen Körpereinsatz auch das richtige Handling der Leinen, sowie die Basisübungen des Fahrens von Boden aus im Vordergrund.

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Der zweckmäßige Einsatz der Doppellonge will gelernt sein – nur so ist diese klassische Trainingsmethode effektiv.
Die Varianten der Verschnallung und der Longenführung sind vielfältig und verändern je nach Variation die Wirksamkeit. Diese Varianten werden vorgestellt und individuell auf den Leistungsstand von Pferd und Reiter angepasst.

In den Lerneinheiten werden neben den Führpositionen das Handling der Leinen und der Longierpeitsche in den einzelnen Gangarten, sowie unterschiedliche Übungen wie z.B.: Geh, Steh, Wende, Bahnfiguren, Handwechsel, Übergänge vom Fahren vom Boden aus zum Longieren mit der Doppellonge und zurück sowie diverse Seitengänge geübt. Für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Dualaktivierung®

Die Dualaktivierung ist ein Trainingskonzept, auf dem die unterschiedlichsten Reitweisen aufgebaut werden können und sie ist völlig unabhängig vom Ausbildungsstand des Reiters. Sie ist ein Zusatztraining für Reiter und Pferd und eine positive Abwechslung für Körper und Geist.
Entscheiden Sie selbst wie sie „Dual“ starten oder weiterarbeiten möchten, ob in Form von Unterricht (Longieren, Reiten) oder in den regelmäßig stattfindenden Lehrgängen (in Theorie und Praxis).

Was ist Dualaktivierung®?

Die Dualaktivierung (DA) ist eine Trainingsmethode, die im Jahr 2003 von Michael Geitner entwickelt wurde und völlig Reitweisen unabhängig arbeitet.
Sie greift einerseits auf die in der Pferdeausbildung schon bekannte Arbeit mit Gassen und Pylonen zurück und verbindet diese mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Wahrnehmung der Pferde mit den Augen und die Verknüpfung dieser optischen Reize mit dem Gehirn.

„Der Schlüssel der DA ist das Sehvermögen der Pferde“, so Michael Geitner. Pferde sind Dichromaten (=Zweifarbseher) im Gegensatz zu Menschen. Studien aus den USA ergaben, dass Pferde am besten blau und gelb unterscheiden können.
Außerdem sehen Pferde monukular. Das bedeutet, dass sie mit dem rechten Auge was anderes sehen, wie mit dem linken Auge. Damit erklärt sich, warum beispielsweise eine Mülltonne von links kein Problem ist, aber von rechts. Die Informationen, welche sie mit dem linken Auge sehen, werden in der rechten Gehirnhälfte gespeichert und andersherum.
Leider kommunizieren diese beiden Hälften nur begrenzt miteinander!

Und hier setzt die Dualaktivierung® an:
Durch die ständigen rechts / links Reize, regt die DA das Pferd dazu an, mehr Informationen mit beiden Augen aufzunehmen und sie im Gehirn zu verarbeiten. Ein vermehrtes Hin- und Herschalten zwischen den Gehirnhälften ist die Folge. So sind die Pferde in der Lage Reaktionen wie z.B. Flucht, Panik, Stress, usw. zurückzunehmen und werden somit kontrollierbarer.

Die Auswirkungen der Dualaktivierung®:
Die DA verbessert den Gemütszustand, die Gesundheit, die Konzentrationsfähigkeit und somit auch die Leistung der Pferde über:

  • bessere Körperbalance
  • gesteigertes Körpergefühl und
  • bessere Körperkoordination (dadurch besserer Aufbau der Tiefenmuskulatur)

durch kurzes, konzentriertes Intervalltaining. Die Arbeit in den Gassen sowie die damit verbundenen schnellen Wechsel zwischen stellen, biegen und gerade richten aktivieren die Hinterhand zur vermehrten Lastaufnahme, Folge: die Pferde beginnen sich besser zu tragen.

Die DA verbessert außerdem die Konzentrationsfähigkeit des Menschen. Die intensive Intervallarbeit rechts/links fördert auch dessen Koordination.

Aufbau des Dual Trainings:

  • Führen mit der Fahne
  • Longieren (durch Gassen, Pylonen, Quadratvolten uvm.)
  • Reiten mit dem 10-10-5 System

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